Housing First
bei neunerhaus
Housing First: Zuerst die eigene Wohnung
Über 21.000 Menschen in Österreich sind obdach- oder wohnungslos. Housing First ist das beste Mittel der Wahl, um Obdach- und Wohnungslosigkeit zu beenden. Bei Housing First kommt zuerst die eigene Wohnung mit eigenem Mietvertrag, dann alles andere. Eine Wohnung gibt Stabilität und Privatsphäre und den Menschen das Vertrauen in sich selbst zurück. Sie bietet nicht nur Raum zum Wohnen, sondern auch Raum, um sich um andere Bereiche zu kümmern: um die Gesundheit, um die Ausbildung, um das eigene Wohlergehen, um Freund*innen und Familie.
Leistbares Wohnen und Hilfe nach Bedarf
Housing First kehrt das lange gängige Stufenmodell der Wohnungslosenhilfe um, das davon ausging, obdach- und wohnungslose Menschen sollten in betreuten Wohnhäusern oder Übergangswohnungen an ein eigenständiges Wohnen herangeführt werden. Bei Housing First kommt zuerst die eigene Wohnung, dann alles andere. Mieter*innen von Housing First-Wohnungen zahlen ihre Miete selbst und haben dieselben Rechte und Pflichten wie andere Mieter*innen. Zudem erhalten sie Unterstützung durch die interdisziplinären Betreuungs- und Beratungsteams von neunerhaus Housing First und Mobil betreutes Wohnen. Dort sind Sozialarbeiter*innen, Fachkräfte der psychosozialen Gesundheit und Peer-Kolleg*innen Seite an Seite tätig und begleiten Mieter*innen am Weg zurück in ihr selbstbestimmtes Leben.
Hohe Mietstabilität
Die Betreuungs- und Beratungsteams von neunerhaus arbeiten mit neunerimmo, Hausverwaltungen, Vermieter*innen und externen sozialen und medizinischen Diensten zusammen, damit Menschen, die von Obdach- und Wohnungslosigkeit betroffen sind, Zugang zu leistbaren Wohnungen erhalten – und in diesen auch bleiben können. Darüber hinaus können sich die Mieter*innen auch später noch bei Bedarf an die Beratungsstellen von neunerhaus Housing First und Mobil betreutes Wohnen wenden. So gewährleistet neunerhaus eine starke Mietstabilität: 93 % der Mieter*innen wohnen langfristig in ihren von neunerhaus vermittelten Housing First-Wohnungen.
Housing First braucht leistbaren Wohnraum
Das Erfolgsrezept Housing First fußt unter anderem auf langfristigem, leistbarem Wohnraum – eine Herausforderung, besonders am aktuellen Wohnungsmarkt und dem gestiegenen Bedarf an leistbarem Wohnraum. Bereits 2017 gründete neunerhaus die gemeinnützige GmbH neunerimmo: Das Tochterunternehmen akquiriert und vermittelt leistbaren Wohnraum und sucht laufend nach passenden Housing First-Wohnungen.
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Für uns ist Housing First die stärkste, wirksamste und nachhaltigste Strategie, um Wohnungslosigkeit dauerhaft zu beenden. Neben den aktuellen Präventiv-Maßnahmen, um Wohnungsverlust zu verhindern, ist es genauso essenziell, dass betroffene Menschen so rasch und unkompliziert wie möglich wieder in die eigenen vier Wände kommen. Mittlerweile ist Housing First Mainstream-Modell in der Wiener Wohnungslosenhilfe, dazu hat neunerhaus wesentlich beigetragen und darauf sind wir stolz.
– Elisabeth Hammer, Geschäftsführerin neunerhaus
WOHNSCHIRM Housing First des Sozialministeriums
neunerhaus ist Teil des WOHNSCHIRM Housing First des Sozialministeriums.
Für eine Wohnung und Betreuung per Housing First und Mobil betreutes Wohnen braucht man eine Förderbewilligung der Wiener Wohnungslosenhilfe vom Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe (bzWO).
Im neunerhaus Café informieren wir darüber, wie WOHNSCHIRM Housing First Unterstützung bieten kann, auch wenn man keinen Anspruch auf eine Förderbewilligung durch die Wiener Wohnungslosenhilfe (Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe – bzWO) hat.
Housing First: Die Menschen dahinter
„Eine Wohnung, aus der ich nicht mehr rausmuss.“
Helmut F. erzählt:
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